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	<title>Bürgerausbeute</title>
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	<description>Gegen die Schröpferei der kleinen Leute!</description>
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		<title>Der schizophrene Bundespräsident</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 11:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lindau am Bodensee sollte die Bühne, niemand geringerer als Wirtschafts-Nobelpreisträger das Publikum werden. Christian Wulff, der Bundespräsident von Merkels Gnaden, hatte seinen Auftritt gewissenhaft einstudiert. Als Kämpfer für den kleinen Mann wollte er sich präsentieren, als derjenige, der Unangenehmes offen ausspricht. „Die Versündigung an der jungen Generation muss ein Ende haben.“ steht in seiner vorab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lindau am Bodensee sollte die Bühne, niemand geringerer als Wirtschafts-Nobelpreisträger das Publikum werden. Christian Wulff, der Bundespräsident von Merkels Gnaden, hatte seinen Auftritt gewissenhaft einstudiert. Als Kämpfer für den kleinen Mann wollte er sich präsentieren, als derjenige, der Unangenehmes offen ausspricht. „Die Versündigung an der jungen Generation muss ein Ende haben.“ steht in seiner vorab veröffentlichten Rede und damit spricht er von der allumfassenden Schuldenkrise, die vor allem einen europäischen Staat nach dem anderen beutelt. Immer neue Schulden zu machen könne auf Dauer nicht gut gehen. Er verstehe die Empörung vieler Menschen in der Schuldenkrise und übte scharfe Kritik an der Politik vieler Länder in der globalen Krise. Immer noch sei der Bankensektor labil, die Staatsschulden seien auf Rekordniveau und die fundamentalen Probleme für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit so präsent wie zuvor. Vor allem müssten die Lasten der Krise nun fair verteilt werden. Man sieht das jubelnde Volk förmlich vor sich, wie es begeistert und voller Hoffnung das geliebte Staatsoberhaupt über den Bodensee trägt.<sup class='footnote'><a href='#fn-142-1' id='fnref-142-1'>1</a></sup></p>
<p>Tatsächlich aber muss sich Herr Wulff aber die Frage gefallen lassen, für wie dumm er die Deutschen eigentlich hält. Vielleicht mag er mit diesem plumpen Trick bei einem Großteil der Bevölkerung durchkommen, was hauptsächlich der Tatsache geschuldet ist, dass das gemeintschaftliche Gedächtnis schnell vergisst. Umso wichtiger ist es, diesen Bundespräsidenten als das zu enttarnen, was er wirklich ist: Mit Verlaub &#8211; ein Heuchler!<span id="more-142"></span></p>
<p>Christian Wulff war Ministerpräsident in Niedersachsen, als er mit einer beispiellosen Rekordverschuldung in die Schlagzeilen geriet. Die Nettoneuverschuldung in den Jahren 2009 und 2010 wurde damals in unverantwortbarer Weise auf 4,6 Milliarden Euro ausgedehnt, obgleich die Steuereinnahmen konjunkturbedingt in den beiden Jahren lediglich um 3,7 Milliarden Euro hinter den Erwartungen zurückbleiben. Bis einschließlich 2016 wurden satte 10,8 Milliarden Euro an zusätzlichen Schulden eingeplant. Von Tilgung der einst in der Konjunkturkrise aufgenommenen neuen Schulden war überhaupt nicht die Rede.<sup class='footnote'><a href='#fn-142-2' id='fnref-142-2'>2</a></sup></p>
<p>Jener Schuldenkönig von einst, der die Lasten auf die Schultern derer lud, die er heute mit seinem weichgespülten Floskeln einzulullen versucht, ist kein Bundespräsident, dem Respekt gebührt. Man muss ihn entweder bemitleiden, weil er offensichtlich schizophrene Neigungen hat, oder aber man muss ihn aus dem Amt jagen, weil er die Bevölkerung ziemlich dreist aufs Kreuz zu legen versucht.</p>
<p><em>Dieser Gastbeitrag wurde übernommen aus dem Blog &#8220;<a href="http://www.dauernoergler.de" target="_blank">Dauernörgler &#8211; Politik &amp; mehr</a>&#8220;.</em></p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-142-1'><a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/bundespraesident-kritisiert-politik-und-ezb-wulff-rechnet-mit-euro-rettern-ab-1.1134309" target="_blank">Süddeutsche Zeitung: &#8220;Wulff rechnet mit Euro-Rettern ab&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-142-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-142-2'><a href="http://www.steuerzahler-niedersachsen-bremen.de/Niedersaechsisches-Schuldenkarussell-gewinnt-mit-Wulff-und-Moellring-an-Fahrt/10605c12653i1p250/index.html" target="_blank">Bund der Steuerzahler Niedersachsen: &#8220;Niedersächsisches Schuldenkarussell gewinnt mit Wulff und Möllring an Fahrt&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-142-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Das gespendete Gewissen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 19:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[In Artikel 38, Absatz 1 unseres Grundgesetzes heißt es: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.1 In wie weit die dort formulierte Unabhängigkeit gewahrt bleibt, ist angesichts der Gelder die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Artikel 38, Absatz 1 unseres Grundgesetzes heißt es:</p>
<blockquote><p>Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.<sup class='footnote'><a href='#fn-101-1' id='fnref-101-1'>1</a></sup></p></blockquote>
<p>In wie weit die dort formulierte Unabhängigkeit gewahrt bleibt, ist angesichts der Gelder die an die politischen Parteien fließen mehr als fraglich. Die CDU hat gar zwischen der letzten Bundestagswahl und dem Juli des vergangenen Jahres satte 1,03 Millionen Euro von großzügigen Spendern erhalten. Die FDP wurde mit rund 400.000 Euro beglückt. Die Größenordnung der erhaltenen Spenden wird deutlich, wenn man die zweitstärkste im Bundestag vertretene Partei betrachtet: Die SPD erhielt gerade einmal rund 290.000 Euro, während die Grünen ohne größeren Spenden blieben. Die ungewöhnlich ungleichmäßige Verteilung der Spenden wird klar, wenn man sich die Quellen näher anschaut: Unter den Spendern befinden sich u.a. die Allianz, Daimler und BMW, aber  auch Privatpersonen wie drei BMW-Erben sowie ein 82 Jahre alter  Rentner.<sup class='footnote'><a href='#fn-101-2' id='fnref-101-2'>2</a></sup></p>
<p>Vor diesem Hintergrund wird klar, warum ausgerechnet die am meisten gesegneten Parteien gegen mehr direkte Demokratie sind. Je mehr der Souverän, je mehr wir als Wähler Einfluss gewinnen, umso weniger Spielraum bleibt für die Einflussnahme von großzügigen Spendern. Wer sich aufgrund von finanziellen Vitaminspritzen verpflichtet fühlt, von Gesetzes wegen aber der Meinung des Volkes folgen muss, der bekommt ein ernsthaftes Problem. Warum also nicht diese  Grätsche vermeiden und lieber gleich dem großen Geld folgen&#8230; ohne lästiges Wenn und Aber?!</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-101-1'><a href="http://www.bundestagswahl-bw.de/abgeordnete0.html" target="_blank">Landeszentrale für politische Bildung: Die Abgeordneten</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-101-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-101-2'><a href="http://blog.abgeordnetenwatch.de/2010/07/26/parteien-erhielten-2-mio-euro-an-grosspenden/" target="_blank">Abgeordnetenwatch: Parteien erhielten 2 Mio. Euro an Großspenden</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-101-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Die falschen Versprechen der Bundesregierung</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2010 17:24:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Rückblickend stellt man sich dieser Tage oftmals die Frage, wie die aktuelle Bundesregierung überhaupt an die Macht gekommen ist. In so ziemlich allen drängenden Fragen stellt sie sich gegen die Meinung des Volkes. Zuerst wurde ein Parteisoldat namens Wulff in das Amt des Staatsoberhauptes gehievt, wohl wissend, dass die Bürgerinnen und Bürger den kantigeren und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rückblickend stellt man sich dieser Tage oftmals die Frage, wie die aktuelle Bundesregierung überhaupt an die Macht gekommen ist. In so ziemlich allen drängenden Fragen stellt sie sich gegen die Meinung des Volkes. Zuerst wurde ein Parteisoldat namens Wulff in das Amt des Staatsoberhauptes gehievt, wohl wissend, dass die Bürgerinnen und Bürger den kantigeren und wortgewandteren Joachim Gauck bevorzugten, der den Menschen „aufs Maul“ zu schauen schien. Einige Monate später kritisierte die Kanzlerin lauthals die Thesen eines Thilo Sarrazin, obwohl sich in unzähligen Umfragen mehr und mehr herauskristallisierte, dass die Menschen in diesem Land sehr wohl manch Richtiges darin wiederfanden. Der jüngste Coup gegen die Stimme der Mehrheit fand in der Debatte um die Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke statt. Obwohl die meisten Menschen in unserem Lande diese Technologie zur Stromerzeugung nicht mehr haben wollen, wurde die Produktion von jahrtausendelang strahlenden Stäben um Jahre verlängert. Wie hat es solch ein ignoranter Politikstil an die Macht geschafft? Die Gunst des Wählers sicherte sich allen voran Angela Merkel einst mit wohlklingenden Versprechen. Versprechen, die sie inzwischen nahezu durchweg zulasten (auch) ihrer Wähler gebrochen hat.</p>
<p>Im Wahlkampf hieß der Slogan „Mehr Netto vom Brutto“.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-1' id='fnref-106-1'>1</a></sup> Im Koalitionsvertrag schlug sich dieses Versprechen als „… eine steuerliche Entlastung insbesondere für die unteren und mittleren Einkommen sowie für die Familien mit Kindern“ nieder.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-2' id='fnref-106-2'>2</a></sup> Eingelöst hat die schwarz/gelbe Regierung davon nichts. Bis zum heutigen Tage wurden keinerlei Steuerentlastungen beschlossen. Im Gegenteil! Sie wurden wieder verworfen.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-3' id='fnref-106-3'>3</a></sup> Durch steigende Ausgaben steht am Ende das Gegenteil des Versprochenen: Weniger Netto! Dass sich an diesem Zustand auch in den nächsten Wochen und Monaten nichts ändert, zeigen die Planungen der schwarz/gelben Bundesregierung: <span id="more-106"></span></p>
<ul>
<li>Das Elterngeld betrug bisher 67 Prozent des Nettoeinkommens. In Zukunft werden es nur noch 65 Prozent sein, wobei Hartz IV-Empfänger grundsätzlich gar kein Elterngeld mehr erhalten.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-4' id='fnref-106-4'>4</a></sup></li>
<li>Der Krankenkassenbeitrag gesetzlich Versicherter steigt ab 2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent. Zudem werden Zusatzbeiträge in beliebiger Höhe ermöglicht.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-5' id='fnref-106-5'>5</a></sup></li>
<li>Die Arbeitslosenversicherung steigt von 2,8 auf 3,0 Prozent.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-6' id='fnref-106-6'>6</a></sup></li>
<li>Bei Hartz IV-Empfängern werden zukünftig der Heizkostenzuschuss, das Überbrückungsgeld und der Beitragszuschuss für die Rente ersatzlos gestrichen.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-7' id='fnref-106-7'>7</a></sup></li>
<li>Die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken wurde mit einer Abgabe zulasten der Stromerzeuger verknüpft. Es wird davon ausgegangen, dass diese Mehrkosten auf den Endverbraucher umgelegt werden. Außerdem zieht die längere Laufzeit deutlich mehr Folgekosten für die Zwischen- und Endlagerung des entstandenen Atommülls nach sich. Diese trägt grundsätzlich der Stromversorger. Geht dieser Pleite, haftet dafür der Steuerzahler.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-8' id='fnref-106-8'>8</a></sup></li>
<li>Bei Flugreisen wird eine Luftverkehrsabgabe eingeführt, die entfernungsabhängig auf den Ticketpreis aufgeschlagen wird.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-9' id='fnref-106-9'>9</a></sup></li>
<li>Die Ausnahmeregelungen für Unternehmen bei der Ökosteuer werden abgeschafft. Somit steigen zwangsläufig die Preise der Produkte von Metallverarbeitern, Aluminiumhütten, Papierwerken, Chemiefabriken und anderen besonders energieintensiv produzierenden Betrieben.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-10' id='fnref-106-10'>10</a></sup></li>
<li>Selbst die Beamten werden nicht verschont: Zum einen wurde die geplante Erhöhung des Weihnachtsgeldes für Bundesbeamte gestrichen, zum anderen sollen 15.000 Beamtenstellen in Ministerien und Behörden eingespart werden.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-11' id='fnref-106-11'>11</a></sup></li>
<li>Für Finanzgeschäfte wird eine neue Kapitalsteuer fällig, die aller Voraussicht nach auf den privaten Sparer umgewälzt wird.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-12' id='fnref-106-12'>12</a></sup> Angesichts der neuesten Schlagzeilen, die von einer neuen Finanzspritze in Höhe von 40 Milliarden Euro für die marode Bank „Hypo Real Estate“ (HRE) berichten, klingt dieses Vorhaben wie Hohn. Insgesamt hat der Steuerzahler nun schon stolze 140 Milliarden Euro in die am Boden liegende Bank gestopft.<sup class='footnote'><a href='#fn-106-13' id='fnref-106-13'>13</a></sup></li>
</ul>
<p>Wer weitere Beispiele für diese Liste der Schröpfung des „kleinen Mannes“ hat, darf sie gerne hier als Kommentar anfügen. In jedem Falle ist es Zeit „Stop!“ zu sagen und eine Trendwende einzuläuten. Diese Bundesregierung macht Politik zulasten der kleinen und mittleren Einkommen, denn diese trifft jede noch so kleine Mehrausgabe ungleich härter. Das soll und kann so nicht weitergehen!</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-106-1'><a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2010CLP/2010-01-20-mehr-netto-vom-brutto.html" target="_blank">Bundesregierung.de: &#8220;Mehr Netto vom Brutto&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-2'><a href="http://www.cdu.de/doc/pdfc/091024-koalitionsvertrag-cducsu-fdp.pdf" target="_blank">Koalitionsvertrag der 17. Legislaturperiode (Seite 2, ab Zeile 94)</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-3'><a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/25/0,3672,8070585,00.html" target="_blank">heute.de: &#8220;Schwarz-Gelb spart Steuersenkungen ein &#8211; vorerst&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-4'><a href="http://www.finanzen-informationsportal.de/finanzen-news/2010/09/elterngeld-kurzungen-ab-2011-geplant/" target="_blank">Finanzen Informationsportal: &#8220;Elterngeld: Kürzungen ab 2011 geplant&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-4'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-5'><a href="http://www.n24.de/news/newsitem_6179185.html" target="_blank">N24: &#8220;Koalition macht Krankenkasse wieder teurer&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-5'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-6'>Artikel 12 und 19 Abs. 5 des Gesetzes zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland vom 2. März 2009, BGBl. I, S. 416, 431, 432 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-6'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-7'><a href="http://www.sr-online.de/nachrichten/29/1116284.html" target="_blank">SR-Online: &#8220;Von der Leyen verteidigt Einschnitte im Sozialetat&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-7'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-8'><a href="http://www.derwesten.de/wr/frage-des-tages/Steuerzahler-traegt-Risiko-fuer-Atomkraft-Folgekosten-id142829.html" target="_blank">DerWesten: &#8220;Steuerzahler trägt Risiko für Atomkraft-Folgekosten&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-8'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-9'><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/flugsteuer100.html" target="_blank">Tagesschau.de: &#8220;Inlandsflüge sollen bis zu 26 Euro teurer werden&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-9'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-10'><a href="http://druck-medien.net/aktuell/themen/alle-news/detail-alle-news/article/12082-bundesregierung-oekosteuer-ausnahmen-werden-eingeschraenkt/alle-news/" target="_blank">Druck &amp; Medien: &#8220;Ökosteuer-Ausnahmen werden eingeschränkt&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-10'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-11'><a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/haushaltsklausur-bund-will-15-000-stellen-abbauen_aid_516176.html" target="_blank">FOCUS: &#8220;Bund will 15 000 Stellen abbauen&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-11'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-12'><a href="http://www.mdr.de/nachrichten/7337321.html" target="_blank">mdr: &#8220;Schwarz-Gelb will Finanzgeschäfte besteuern&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-12'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-106-13'><a href="http://www.bankingportal24.de/finanzredaktion/661/steuergeld-ade-hypo-real-estate-erhaelt-weitere-40-mrd-euro-/" target="_blank">24 banking.portal: &#8220;Steuergeld ade: Hypo Real Estate erhält weitere 40 Mrd. Euro&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-106-13'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Wenn Gesundheit zum Luxus wird</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 17:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute also verkündete Philipp Rösler die &#8220;Gesundheitsreform&#8221;. Dass die Einfälle des blassen Ministers nichts anderes sind als das unverblümte Ausbeuten von gesetzlich Krankenversicherten, muss nicht mal zwischen den Zeilen nachgelesen werden. Was wollte er nicht alles revolutionieren! Er schwärmte von Kopfpauschale, Gesundheitsprämie, Belohnung von gesundem Lebenswandel&#8230; Spätestens heute ist Rösler in der politischen Realität angekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_80" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.buergerausbeute.de/wp-content/uploads/kvk.jpg" rel="shadowbox[sbpost-79];player=img;" title="Krankenversichertenkarte"><img class="size-thumbnail wp-image-80" title="Krankenversichertenkarte" src="http://www.buergerausbeute.de/wp-content/uploads/kvk-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Andreas Morlok (Pixelio)</p></div>
<p>Heute also verkündete Philipp Rösler die &#8220;Gesundheitsreform&#8221;. Dass die Einfälle des blassen Ministers nichts anderes sind als das unverblümte Ausbeuten von gesetzlich Krankenversicherten, muss nicht mal zwischen den Zeilen nachgelesen werden. Was wollte er nicht alles revolutionieren! Er schwärmte von Kopfpauschale, Gesundheitsprämie, Belohnung von gesundem Lebenswandel&#8230; Spätestens heute ist Rösler in der politischen Realität angekommen. Zuerst zerrieben ihn die Lobbyisten und dann die eigenen Koalitionspartner von der CSU. Übrig geblieben ist eine Abzocke, wie es das deutsche Gesundheitssystem nie zuvor erlebt hat. Die Krankenkassenbeiträge steigen von 14,9 % auf 15,5 %. Diese werden gemeinsam von Arbeitnehmern und Arbeitgebern bezahlt. Doch ist die Verteilung nicht etwa gerecht geregelt. Für Arbeitnehmer werden die Beiträge auf 7,3 % gedeckelt, während die Arbeitnehmer stolze 8,2 % abdrücken dürfen &#8211; für die Zukunft ohne Limit nach oben. Doch dem nicht genug! Wenn das Geld dann doch noch nicht reicht, können die Kassen laut Regierungsbeschluss gern auch noch Zusatzbeiträge abkassieren, für die natürlich ausschließlich die Versicherten aufkommen müssen. Hier wird nichts gedeckelt oder begrenzt. Im Gegenteil: Hier wird ordentlich gebahnt, damit schnell viel Geld ins System gepumpt werden kann. Wer sich den Zusatzbeitrag nicht leisten kann, bekommt staatliche Hilfe. Die wird paradoxerweise &#8211; man ahnt&#8217;s bereits &#8211; durch Steuergelder finanziert.<sup class='footnote'><a href='#fn-79-1' id='fnref-79-1'>1</a></sup></p>
<p>Erinnern wir uns zurück an den Herbst 2009. In einem sehr zaghaften TV-Duell zwischen der Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier sprach erstere von &#8220;mehr Netto vom Brutto&#8221;. Damals zerlegte Steinmeiner dieses Argument sehr glaubhaft.<sup class='footnote'><a href='#fn-79-2' id='fnref-79-2'>2</a></sup> Trotzdem hielt sich Merkel an der Macht und lässt mit der heute vorgestellten Reform wieder einmal erkennen, dass ihr die Versprechen von gestern schnurzegal sind. Der dumme Bürger wird schon vergessen, was sie irgendwann einmal vom Stapel gelassen hat. Es scheint demnach auch kein Zufall zu sein, dass die neue Brut der Regierung, welche scheinheilig als &#8220;Gesundheitsreform&#8221; verkauft wird, ausgerechnet mitten in der Euphorie der Fußballweltmeisterschaft das Licht der Welt erblickt. Wer mit schwarz-rot-goldenen Fahnen wedelt und voller Extase in Autokorsos hupt, der wird kaum auf höhere Krankenkassebeiträge achten. Die gleiche Taktik ging schon bei den letzten Beitragserhöhungen im Jahre 2006 auf. Zur Erinnerung: Damals fand die Weltmeisterschaft im eigenen Land statt! <span id="more-79"></span></p>
<p>Dass es zu den wohlfeilen Beitragserhöhungen echte Alternativen gibt, wird ganz bewußt totgeschwiegen. Viel zu groß könnte die Verärgerung beim Wunschklientel von Schwarz-Gelb sein. Es ist unangenehm Ärzten, Krankenkassen oder gar der Pharmaindustrie auf den Schlips zu treten. Also bedient man sich bei denen, die keine unmittelbare Lobby haben, bei den &#8220;kleinen Leuten&#8221;. Die offensichtliche Überzeugung, dass von außen deutlich mehr Geld in das Gesundheitssystem gepresst werden muss, entbehrt jedweder politischen Gestaltungskraft. Phantasieloser hat noch niemand Gesundheitspolitik gemacht! Warum wird nicht darüber nachgedacht, warum Medikamente in Deutschland so teuer sind wie nirgendwo anders in Europa? Warum besteht bei neuen Medikamenten keine Pflicht zum Beweis der Wirksamkeit? Warum werden die ständig steigenden Verwaltungskosten bei Krankenkassen nicht bekämpft? Warum wurde der Wettbewerb im Gesundheitssystem durch Einführung von vereinheitlichten Krankenkassenbeiträgen komplett ausgebremst? Warum werden alle Beteiligten &#8220;belohnt&#8221;, wenn sie das System in Anspruch nehmen und warum werden keinerlei Anreize dafür geschaffen, dass es erst gar nicht so weit kommt? Warum wird die Rolle des Hausarztes nicht wieder deutlich gestärkt, der die Patienten leitet und berät, der dafür sorgt, dass kein uferloses &#8220;Arzt-Hopping&#8221; stattfindet? Warum wird nur auf Masse und stattdessen kaum auf Qualität geachtet? Warum lohnt es sich für einen Arzt finanziell nicht, sich Zeit zu nehmen und die Menschen ausführlich aufzuklären, zu beraten und auch auf Zwischentöne wie beruflichem oder privatem Stress zu hören? Vorschläge gibt es en masse, aber all diese erfordern beherztes Eingreifen, tiefschürfende Veränderungen und vor allem Mut, um den heftigen Widerständen der Lobbyisten die Stirn zu bieten. Man brauch kein Menschenkenner zu sein, um zu erkennen, dass Philipp Rösler hierfür wohl kaum geeignet ist. Er hat sich von Kanzlerin, Vizekanzler und CSU-Vorsitzenden vorführen und bloßstellen lassen. Er ist ein zahnloser Tiger ohne die Kraft für etwas zu kämpfen. Darum ist jetzt die Zeit gekommen, dass diejenigen ohne Lobby und ohne gutbezahlte Funktionäre die Stimme erheben und deutlich NEIN sagen zu dieser unverschämten Abkassiererei!</p>
<p><strong>Wir fordern kreative Gesundheitspolitik und keine dreiste, stumpfsinnige Abzocke !!!</strong></p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-79-1'><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/2010/07/06/gesundheitsreform-koalition-einigt-sich/der-dumme-ist-immer-der-beitragszahler.html" target="_blank">Bild.de: &#8220;Und wieder ist der Beitragszahler der Dumme!&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-79-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-79-2'><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,648724,00.html" target="_blank">SPIEGEL  Online: &#8220;90 Minuten Wir</a>&#8221; <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-79-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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		<title>Reiche wollen höheren Spitzensteuersatz</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 13:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dauernörgler</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_73" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.buergerausbeute.de/wp-content/uploads/statistik.jpg" rel="shadowbox[sbpost-64];player=img;" title="Statistik"><img class="size-thumbnail wp-image-73" title="Statistik" src="http://www.buergerausbeute.de/wp-content/uploads/statistik-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Marko Greitschus (Pixelio)</p></div>
<p>Die heftige Kritik an dem von der Bundesregierung beschlossenen Sparpaket reisst nicht ab. Doch die Macher des Werkes halten stoisch an der überproportionalen Belastung von sozial Benachteiligten (allen voran Hartz IV-Empfängern) fest. Offenbar wird auf Teufel komm raus versucht, durch plumpe Klientelpolitik die klassischen Wähler der schwarz-gelben Regierungskoalition wohlwollend zu stimmen. Dass diese Idee zu kurz gesprungen ist, bekam Angela Merkel als Verantwortliche postwendend serviert: Stolze 90 Prozent der Wirtschaftselite unseres Landes &#8211; und damit klassische Wähler von Schwarz-Gelb zeigen sich von der Arbeit ihrer Regierung enttäuscht.<sup class='footnote'><a href='#fn-64-1' id='fnref-64-1'>1</a></sup> Dabei handelt es sich nicht, wie man vielleicht erwarten könnte, um ein von außen gesteuertes, machtpolitisches Spiel der Wirtschaftsbosse. Ganz im Gegenteil! Laut einer vom Stern in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage sind weit über 40 Prozent aller Besserverdienenden bereit, zur Bewältigung der gegenwärtigen Krise mehr Steuern zu bezahlen. Zum Vergleich: Bei den Einkommen unter 1.000 Euro sind dies nur 18 Prozent.<sup class='footnote'><a href='#fn-64-2' id='fnref-64-2'>2</a></sup></p>
<p>Angesichts dieser Tatsache stellt sich die Frage, welche driftigen Gründe für die Überbelastung der sozial Schwächsten sprechen. Statistiken der OECD verdeutlichen den Negativtrend: Während die Steuern auf Vermögen seit Mitte der 70er Jahre immer weiter sinken, sind die laufenden Steuern und Abgaben auf Einkommen seit der Regierungsübernahme von Angela Merkel nur noch gestiegen.<sup class='footnote'><a href='#fn-64-3' id='fnref-64-3'>3</a></sup> Selbst im internationalen Vergleich wird die Schieflage deutlich. Während der Anteil von Steuern und Abgaben in Ländern wie den USA oder Großbritannien bei über 11 Prozent liegt, beträgt er in Deutschland gerade mal nur 2,3 Prozent. Lediglich zwei Länder (nämlich Schweden und Österreich) liegen unter dem deutschen Wert, 15 Länder teils deutlich darüber.<sup class='footnote'><a href='#fn-64-4' id='fnref-64-4'>4</a></sup></p>
<p>Vor diesem Hintergrund sagen wir:</p>
<ul>
<li><strong>NEIN</strong> zur weiteren Belastung von sozial Schwachen!</li>
<li><strong>NEIN </strong>zur weiteren Belastung von kleinen und mittleren Einkommen!</li>
<li><strong>NEIN </strong>zu einer Politik, die gegen den Willen aller Gesellschaftsschichten arbeitet!</li>
</ul>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-64-1'><a href="http://www.capital.de/politik/:Capital-Elite-Panel--Top-Entscheider-strafen-Bundesregierung-ab/100030867.html" target="_blank">Capital: &#8220;Elite zweifelt an Schwarz-Gelb&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-64-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-64-2'><a href="http://www.stellenanzeige.de/artikel/2010/06/23/sternUmfrage_Wohlhabende_wollen_mehr_Steuern_zahlen.htm" target="_blank">Stellenanzeigen.de: &#8220;stern-Umfrage: Wohlhabende wollen mehr Steuern zahlen&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-64-2'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-64-3'><a href="http://www.oecd.org/document/39/0,3343,de_34968570_34968855_39496103_1_1_1_1,00.html" target="_blank">OECD: &#8220;Revenue Statistics &#8211; Ausgabe 2009&#8243;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-64-3'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-64-4'><a href="http://www.stern.de/magazin/heft/stern-nr-26-24-06-2010-knochenjob-das-ungeschminkte-leben-der-models-1576625.html" target="_blank">Stern 26/2010: &#8220;OECD-Statistik &#8216;Reichtum wird belohnt&#8217;&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-64-4'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
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